Verfasst von: hmichel777 | 12. Juni 2010

ein schöner Abend

… und eine besch… Nacht.

Bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag lief während eines schweren Unwetters Wasser in unseren Keller. Den ganzen Donnerstag Vormittag haben wir damit verbracht den Keller trocken zu legen und zu säubern.

Am Donnerstag Abend war ich dann zum Zigarrenrauchen im „Hotel Sonne“ in Frankenberg. Natürlich hab ich auf dem Weg dort hin auch drei Caches gefunden.

Nach einem lecker Essen im Bistro Philippo, welches zum Hotel gehört, rauchten wir
herrliche Zigarren im Tabak-Kollegium und genossen den Superservice, einschließlich einer Hotelführung durch den Chef-Barkeeper.

Tabak Kollegium

Als ich in der Nacht um 1.00 Uhr nach Hause kam, war die Welt in Ordnung. Ein toller Abend, ich war steinmüde und brauchte nur noch ins Bett fallen. Leider war um 2.00 Uhr die Nacht zu Ende. Ein weiteres schweres Unwetter riss uns wieder aus dem Bett. Wir hatten im Keller bereits Vorkehrungen getroffen. Als es dann ernst wurde, hielten unsere „Wassereindringhindernisse“ auch wirklich lange. Das Wasser war aber wieder stärker. Ein solches Unwetter habe ich noch nie erlebt. Es hagelte horizontal und das Wasser stieg und stieg. Als es aus den Straßeneinlaufschächten wieder herauskam, vor unserem Garagentor ca. 40 cm hoch stand und unsere Kellerfensterschächte so weit vollgelaufen waren, dass es an den Fenstern schon 10 cm hoch stand, lief es auch wieder in den Keller hinein. Überall gleichzeitig: durch die Fenster, an der Kellertür und aus den Siffons im Keller drückte es nach oben – und diesmal mit viel Schlamm. Bis zu 15 cm hoch stand das Wasser auf ca. 100 m² Keller. Freitag Abend 20.00 Uhr war alles gesäubert und getrocknet. Jetzt haben wir einen riesigen Berg Altpapier hinter dem Haus, weil einige Kartons im Keller standen (die eigentlich auch schon längst ins Altpapier gehörten). Kaputt gegangen ist glücklicherweise nichts weiter, außer einem Teppich, den wir wg. der Kommunion unserer Tochter noch nicht ins Esszimmer zurückgelegt hatten).

Der Bach „Wiera“ hinter unserem Haus hat normalerweise eine Breite von ca. 50cm und liegt gut 1,50 bis 2m unter Straßenniveau. Gestern hatte er stellenweise die Breite des Rheins bei Normalpegel.

Ältere Nachbarn sagen, dass es das noch nie gegeben hätte, dass dieser Bach über die Ufer getreten ist.

Es ist einfach unfassbar – und dabei haben wir noch Glück gehabt. Drei Straßen weiter sieht es noch viel schlimmer aus:

Guckst Du bei der Hessenschau

oder in der Oberhessischen Presse

oder in der Tagesschau

und bei N-TV.

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