Verfasst von: hmichel777 | 25. Oktober 2010

Cachen in England

… waren wir auch

und haben auf dem Weg zur Nordseetaufe mal eben Nordstrand leergecacht (also fast, wenn nicht schon wieder ein neuer Cache gelegt worden wäre).

Ja, dieses Wochenende war es wieder so weit! Alex Schweigert, der Fiese Friese und Blinker1980 haben DAS Event des Jahres ausgerichtet: 200 Cacher auf einem Schiff auf dem Weg zur Hallig Hooge (natürlich auch alle Caches gefunden – zumindest war das in dem Moment so, als wir wieder ablegten…).

Am Freitag um 8.00 Uhr ging es los. In Stadtallendorf hab ich Schnüffelspike eingeladen und wir sind in Richtung Nordsee aufgebrochen. Auf dem Weg haben wir nur wenige Raststätten angefahren und „Beifang“ eingesammelt. Erst nach dem Elbtunnel haben wir bei Kaltenkirchen eine wirklich gelungene Tradi-Runde angefahren, um ein wenig auf Stückzahl zu kommen. Über Schuby gings quer durch Nordfriesland erstmal nach Nordstrand. Danach ins Hotel und zum Welcome-Event beim Griechen in Bredstedt. Dort mussten wir um 20.00 Uhr die Zelte abbrechen, weil wir unbedingt den Steinbeißer machen wollten. Im vergangenen Jahr hatte uns die Nordsee immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil die das mit dem Wasser anders geplant hatte als wir. Dieses Jahr waren wir besser vorbereitet und so war der Cache gegen 20.30 Uhr unser.

Irgendwann am Abend fiel mir dann auf, dass sich meine Statistik der #2000 näherte und nur noch 15 Stück fehlten. Irgendwie wurde ich von den anderen genötigt immer weiter zu fahren, noch einen Cache und noch einen, so lange, bis es 2.30 Uhr am Samstag war und wir steinmüde in unsere Betten fielen.

Am anderen Morgen haben wir dann in aller Ruhe den Weg zum Schiff angetreten.

Die Überfahrt nach Hooge war ebenso ruhig (glücklicherweise, der Wetterbericht war vorher nicht so prächtig). Unterwegs konnte ich dann auf das Signal des Kapitäns (an der Eventkoordinate) meinen 2000. Cache loggen. Auf Hooge war es windig, aber trocken – also fast – nicht überall:


Ein NorDdeutscheR Cacher beim Cacheverstecken?

Wir hatten viel Spaß. Die nette Lady aus dem Bistro hat uns auch gleich wiedererkannt (ist das eigentlich positiv???) und die Scampi waren lecker.

Nach einem kurzweiligen Aufenthalt auf diesem schönen Eiland, mussten wir zurück nach Schlüttsiel.

Nach einem weiteren schweigertschen Cachehighlight gings noch in den Nordfriesischen Dschungel zum Abschlussevent. Als wir dort ankamen, kletterten gerade ein paar Cacher auf einem Deko-Felsen/Berg herum und loggten sich in ein Logbuch ein. Wir sind dann kurzerhand auch raufgeklettert und haben uns eingetragen. Der Cache ist wohl noch nicht freigeschaltet.

Erneut steinmüde sind wir ins Hotel, um uns für die Heimfahrt auszuschlafen.

Sonntag haben wir alles ganz entspannt angehen lassen und sind auf die Hamburger Hallig, um dort noch einen spektakulären „T5“-Cache zu suchen.

Nach einem mittelgroßen Sarg und ein oder zwei Pinkelpausen waren wir rd. 80 Caches und 1.600 km später wieder in der Heimat. Weil wir die Schnauze immer noch nicht voll hatten, war es uns eine Freude, noch auf dem Kaffeekränzchen von Babbsack&Bastelkarte vorbeizuschauen 😀

Als wir dort ankammen kletterten gerade ein paar Cacher unter einem Trampolin herum und loggten sich in ein Logbuch ein. Wir sind dann kurzerhand auch druntergeklettert und haben uns eingetragen. Der Cache ist wohl noch nicht freigeschaltet.

Es war ein tolles Wochenende – eines von denen man noch seinen Enkelkindern erzählen kann. Eine Träne gabs aber trotzdem zu vergießen: Unser vierter Mitfahrer, coolbahia, konnte wegen eines Trauerfalls kurzfristig nicht mitfahren. Wir haben unterwegs oft an ihn gedacht. So manchen Cache wären wir gerne zusammen mit ihm angegangen und sicher wären es dann auch ein paar DNFs weniger geworden.

Den freigewordenen Platz wollten wir noch anderweitig besetzen, aber alle die „warum habt ihr mich nicht gefragt“, „ich wär ja auch so gern mitgekommen“ und „oh, wenn noch ein Platz frei wird, fragt mich“ hatten natürlich ausgerechnet an dem Wochenende Durchfall oder einen Fußpflegetermin. Wir haben den freien Platz genutzt, um die Notstromversorgung mit der 160 Ah-Batterie sicherzustellen.

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Responses

  1. Man beachte auf dem Foto des „T5“ die links neben Rudis (?) Fuß liegende Feder und die bemerkenswerterweise von unten kommende Sonne 😉

  2. psssst! nicht petzen!


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